Das Leitziel der Hirschbachschule

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Historie

Schulgeschichte

Vor ungefähr 300 Jahren gab es für die ganze Pfarrei Georgenhausen-Zeilhard-Dilshofen nur einen einzigen Lehrer. Ab dem Jahre 1696 wird in der Pfarrchronik von Georgenhausen eine Liste der Schulmeister geführt. Die "Schulmeister" amtierten gleichzeitig in der Kirche als Vorsänger und Glöckner, später auch als Organist. Für ihre Leistungen wurden die Lehrer bar bezahlt, für ihre Kirchendienste wurden sie in Naturalien entlohnt. Alles in allem dürfte der Dienst in Schule und Pfarrei aber nicht allzu lukrativ gewesen sein, denn es wurde z.B. von einem Lehrer berichtet, der seine Stelle zugunsten einer Tätigkeit als Geschichtsschreiber aufgab. Oft blieb das Amt des Schulmeisters auch in der Familie und ging von Vater auf Sohn oder Schwiegersohn über, in der Pfarreichronik häufen sich so Namen wie Löffler, Göbel, Stork und Klock. Namen, die auch heute noch bekannt sind. In diesen Zeiten wurden die Klassen einklassig geführt.

 

 

Die Schule in Zeilhard

Im Jahr 1787 errichtete die Gemeinde Zeilhard eine eigene Schule. Die kirchlichen Dienste blieben dem Schulmeister von Georgenhausen vorbehalten. 1828 wurde das alte Gemeindehaus, in dem die Schule untergebracht war, abgerissen und ein alter Bauernhof zur Schule umfunktioniert. Da dieses Gebäude zu klein, niedrig und feucht war, wurde ein neues Schulhaus gebaut: die heutige "Alte Schule" in Zeilhard wurde 1864 eingeweiht. 1904 wurde dann die Einrichtung einer zweiten Klasse nötig. Nun wurden die Kinder aus Zeilhard und Dilshofen erstmalig nach Altersstufen getrennt. Die Kinder der fünften bis achten Klasse wurden übergangsweise in einem Bauernhaus untergebracht. Ein Jahr später wurde ein zweites Schul- und Rathaus in Zeilhard eingeweiht.

 

 

Die Schule in Georgenhausen

In Georgenhausen wurde 1837 der "niedere Kirchendienst” vom Schuldienst getrennt, der Lehrer spielte nur noch Orgel während der Gottesdienste. 1828 wurde ein neues "steinernes” Schulhaus errichtet. 1876 wurde dieses verkauft und ein Wohnhaus, die "Alte Schule” in Georgenhausen erworben, in dem der Unterricht stattfand. Im Jahr 1887 wurde es aufgestockt. 1947 musste aufgrund des Bevölkerungswachstums eine zweite Schulstelle errichtet werden. Anfangs mit Schichtunterricht, später wurde eine der Klassen im Gemeindehaus untergebracht.

 

 

Schon in den dreißiger Jahren war der Plan für eine neue Schule vorhanden, der aufgrund des Krieges nicht realisiert werden konnte. Nach dem Krieg wurde trotz des Geldmangels vom Gemeinderat der Bau einer zweiklassigen Schule mit zwei Lehrerwohnungen geplant und auch vom Kultusministerium genehmigt. Der Vorsitzende des Finanzausschusses schlug vor eine gemeinsame Schule für Georgenhausen und Zeilhard zu bauen und sicherte finanzielle Unterstützung des Staates über die Hälfte der Baukosten zu. Nach Interventionen von Landrat, Schulrat, Regierungspräsidenten und Kultusministerium kamen die beiden Gemeinden zu einer Einigung, wobei zu bemerken ist, dass für die Oberstufe bereits seit 1950 eine Gemeinschaftsschule bestand. Bei der Grundstückssuche fiel die Wahl auf den Sportplatz zwischen den Ortschaften.

 

 

Hirschbachschule 1957

Im Mai 1957 wurde die Gemeinschaftsschule "Hirschbachschule" eröffnet. Seit Dezember 1966 gingen die Kinder der Oberstufe nach Reinheim in die Dr.-Kurt-Schumacher-Schule, aus der Gemeinschaftsschule wurde eine Grundschule. Aber auch das neue Gebäude wurde zu klein und so wurden 1977 zwei Pavillons errichtet mit je zwei Räumen und 2018 kam noch ein zusätzlicher mit zwei Räumen dazu. Derzeit finden in der Hirschbachschule acht Klassen Platz.

 

 

Wichtige Informationen

Unsere Schulzeiten:

Montag - Freitag

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Kontakt

Zeilharder Straße 18
64354 Reinheim

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